Im Fußball zu Hause

In Deutschland finden im Amateur- und Profibereich jede Woche etwa 80.000 Fußballspiele statt, die Millionen Menschen als Spieler, Schiedsrichter oder als Zuschauer zusammenführen. In dieser Fußballfamilie stehen Fair Play und gegenseitiger Respekt an erster Stelle.

 

Fußball ist vielfältig – so wie die ganze Gesellschaft. Der Fußball hat Vorbildfunktion und die Kraft, gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu unterstützen. Die SG Rotation Prenzlauer Berg sowie unsere Spieler und Fans sind Teil der weltweiten Fußballfa­milie. Fußball überwindet Grenzen und baut Brücken. Wir treten deshalb dafür ein, dass ein Klima des Respekts und der Mitmenschlichkeit in unserem Verein selbstverständlich ist. Diesem Anspruch auf und neben dem Platz gerecht zu werden, ist gleichermaßen Herausforderung und Verpflichtung.

 

Wir sehen deshalb nicht ta­tenlos zu, wenn einzelne Unverbesserliche die Begeisterung für unseren Sport dazu missbrauchen, rassistische und fremdenfeindliche Parolen zu skandieren und Men­schen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Kultur oder Religion zu beleidigen oder körperlich anzugreifen.

 

Wir sagen Nein! und bleiben am Ball gegen Rassismus und Diskriminierung. Unser Verein, unser Vorstand, unsere Trainer, unsere Mannschaften und unsere Mitglieder stehen hinter dem sozial-integrativen Ansatz des Fußballs.

 

Wir stehen für eine positive Willkommenskultur. Flüchtlingen wollen wir nach besten Möglichkeiten die Teilnahme am Sportgeschehen und Vereinsleben ermöglichen. Der DFB informiert auf seiner Internetseite zum Vorgehen.

 

„Integration fängt bei mir an“ – das entschlossene Einschreiten gegen Rassismus und Diskriminierung muss bei jedem Einzelnen anfangen. Wir sehen die Stärkung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses als ein „dringliches Anliegen“ an. Fußball schafft Gemeinsamkeit. Deshalb unterstützen wir die Kampagne des DFB und BFV. Unser Ziel ist es, durch Respekt und Anerkennung eine hohe Identifikation und ein positives Mannschafts- und Vereinsklima für alle zu schaffen.

 

  1. Integration fängt bei mir an: Um das Miteinander in Deutschland menschenwürdig zu gestalten, gehört auch bei jedem einzelnen die Kraft, eigene Gewissheiten und Standpunkte kritisch zu hinterfragen.

  2. Unterschiede verstehen und anerkennen: Jeder Mensch ist kulturell geprägt, aber vor allem ist jeder Mensch einzigartig.

  3. Ohne Regeln kein Spiel: Gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter Mitspielern, Gegenspielern, Schiedsrichtern und Zuschauern.

  4. Vielfalt im Fußball: Die internationale Begeisterung für den Fußball ist seine Besonderheit, seine Stärke und seine Verantwortung.

  5. Einsatz und Spaß im Fußball: Gemeinsamer ehrenamtlicher Einsatz für den Fußball.

 

 Links zum Nachlesen: DFB-Vielfalt und Spielberechtigung für Flüchtlinge.


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