Dienstag, 31. Juli 2012

Tag 3 im Trainingslager nähert sich dem Ende. Auch heute wurde wieder viel trainiert, gelacht und gemeinsam das Jugenddorf unsicher gemacht. Beim morgendlichen Weckappell, der heute teilweise mit Megaphone und we are the champions-Gesängen eingeläutet wurde, schauten viele verschlafenen Gesichter aus den Kopfkissen. Ja, die Nacht ist vorbei und die Sonne lacht - das hat Rotation gemacht. Naja vielleicht nicht ganz, aber immerhin ideale Wetterbedingungen für Fußball.

 

Am Vormittag wurden der Rasen- und Kunstrasenplatz unsicher gemacht. In den Soccerkäfigen wurden kleine Turniere gespielt und sich am Geschicklichkeitsparcour ausprobiert. Die Mittagspause war heute eher kurz, da es bereits um 14 Uhr in die zweite Trainingseinheit ging. Dafür stand dann der Nachmittag ganz im Zeichen von Freizeit. Neben ausgiebigen baden im See, probierten sich unsere E-Junioren auf dem Surfbrett. D- und E-Junioren waren danach noch weiter auf dem Wasser aktiv und nutzten die Kanus für kleine Wettspiele. Ja, es ist schon witzig zu beobachten, wenn zwei Kanus aneinander getaut werden und dann gegeneinander wettgepaddelt wird.

 

Mit Staunen stellen alle Trainer fest, dass in der Unordnung aller Zimmer doch noch so etwas wie Ordnung herzustellen ist. Aber es sind nur kurze Momente eines Lichtblicks. Von den Jungs durften wir uns heute ausführlich erklären lassen, dass Aufräumen und zugleich Anziehen eine besondere Herausforderung darstellen, die nie im Leben zeitgleich gemeistert werden kann. Bis Freitag schaffen wir das aber auch noch!

 

Auch die Ferienpost erfreut unsere Jungs jeden Tag auf's Neue. Unzählige Briefe und Karten erreichen uns und sorgen für viele strahlende Gesichter. Nur ob wir die Jungs auch davon überzeugen können nach Hause zu schreiben, können wir noch nicht abschließend beantworten. Zumindest auf die Bitte, doch auch Karten nach Hause zu schicken, hören wir viele Ausreden. Die Top 2 waren: "Ich kann Mama nicht schreiben, da ich kein Handy dabei habe!" (Aha) und "Ich kann nicht schreiben, da ich keinen Stift dabei habe!" (Das setzen wir dann nächstes Jahr auf die Kofferliste ;-)

 

Unseren Geburtstagskinder geht es hier auch blendend und mittlerweile klappt auch das Geburtstagslied fast fehlerfrei. Aber für DSDS wird es wohl nicht reichen. Jetzt kehrt Ruhe ein. Die letzten Discogänger gehen im Walzerschritt auf ihre Zimmer und die Zahnbürsten bahnen sich den Weg durch die kleinen Münder. Dann gibt es noch die obligatorische Gute-Nacht-Geschichte. Mit viel Spannung erwarten wir den Mittwoch und freuen uns auf erlebnisreiche Stunden.  


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