Mittwoch, 1. August 2012

Es ist Bergfest im Trainingslager. Normalerweise wird in Feriencamps das Bergfest mit einer zünftigen Fete begangen, aber wir haben es eher etwas ruhig und entspannt angegangen. Mittlerweile merken auch die Trainer, das wir keine 20 mehr sind und die Knochen nach Entspannung schreien. Hinzu kommt aber auch, dass es Mutter Natur sehr gut mit uns meint und das Großraumsolarium über dem Ruppiner See geöffnet hat.

 

Also begann der Morgen mit den gewohnten Ritualen. Einige Rotationer tanzten den Morgenkreis und stimmten sich auf den Tag ein. Andere wiederum genossen jede Minute im Bett und kamen heute selbst zum Frühstück zu spät. Gerade beim Essen ist es auch immer wieder schön, unsere Kids zu beobachten. Hier läßt sich doch tatsächlich bei einigen nach jeder Mahlzeit direkt aus dem gesamten Gesicht ablesen, was die Küche so fabelhaftes gezaubert hat. Aber viel spannender ist da noch die morgendliche Schlacht um die geliebte Schokolade. Selbst wenn bei allem Gedränge auch Teile der Kleidung darin getunkt werden, kommen sofort Zunge und Mund ins Spiel. Es wäre doch zu schade, etwas von dieser tollen morgendlichen Köstlichkeit auch nur zu verschwenden. Also wird auch der letzte Fleck noch aufgeschleckt.

 

Der Blick auf unsere sportlichen Aktivitäten zeigt, dass alle Mannschaften in ihrem Trainingsprogramm weit fortgeschritten sind. Trotz müder Beine hängen sich alle Jungs tapfer und kraftvoll in die Trainingseinheiten. Wenn es uns gelingt, diese Energie in die neue Saison zu retten, dann könnten wir viele sportliche Überraschungen erleben.

 

Am Nachmittag war dann Entspannung und Ruhe angesagt oder andersrum gesprochen - wir chillen. Es wurde am Strand gespielt, ausgiebig gebadet und im Wasser getobt. Die Erfrischung tat allen gut. Unsere 1. D hat auch bereits den ersten Erfolg zu vermelden. Das Freundschaftsspiel gegen SV Fehrbellin wurde klar mit 9:0 gewonnen.

 

So plätscherte das Bergfest also dahin. Am Abend verschwanden einige Kids im Kino und andere nutzten noch einmal die Zeit zum gemeinsamen Knödeln. Jetzt liegen alle müde und erschöpft in den Matratzen und Ruhe kehrt ein. Wir lesen uns dann morgen und wünschen allen eine Gute Nacht.


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